Geschichte der »Bremer Chorwerkstatt«

Die Bremer Chorwerkstatt wurde im Herbst 1981 von einer Gruppe gesellschaftlich engagierter sangesfreudiger Menschen gegründet. Auf dem Kulturspektakel "Weserlust" hatte man/frau zuvor mit einem Kabarett auf die Berufsverbote aufmerksam gemacht und nachhaltig "Lust auf Chor" verspürt. Im Gründungsaufruf für den neuen Chor heißt es:

"Ohne klassische Musik aussparen zu wollen (daran ist uns auch ernsthaft gelegen) hat sich eine Chorinitiative, entstanden aus dem Bremer Lehrertheater "Einer flog über´s Beamtenrecht" vorgenommen, Lieder gegen den Krieg, antifaschistische Lieder, Volkslieder, Madrigale, Chöre von Eisler, Dessau u.a. einzustudieren und natürlich auch aufzuführen. Darüber hinaus sollen auch abendfüllende Veranstaltungen vorbereitet werden, etwa Musik der bürgerlichen Revolution, Musik der 20er Jahre, Musik der Befreiungskämpfe aus Ländern der Dritten Welt ...und viele andere Projekte. Vorschläge dazu sind jederzeit erwünscht. Das also ist der Neue Bremer Chor".

Die Bremer Chorwerkstatt widmet sich seither dem gesellschaftspolitisch orientierten Liedgut und der Aufführung selten gehörter Chormusik. Als basisdemokratisch organisierter Chorverein haben wir auch den schwierigen Wechsel der Chorleitung mehrfach überlebt und daraus den Nutzen musikalischer Vielfalt und ungebrochenen Überlebenswillens ziehen können. Das mag uns auch zukünftig in der politischen und musikalischen Auseinandersetzung helfen.

Musikalische Leitungen:

Manfred Seidl (1981-1989) Manfred Seidl

Ortrud Staude (1990 -1991) Ortud Staude

Sigrid Schüller (1991-1999) Sigrid Schüller

Reanate Schraps (1999 -2001) Renate Schraps

Larissa Herdt (2001 -2004) Larissa Herdt

Christian Höffling (2005 -2013) Christian Höffling

Die Bremer Chorwerkstatt probt wöchentlich Montags von 19.30 bis 22.00 Uhr in den Räumen der »Bremer Friedensgemeinde«, Humboldtstr. 175.